2011年8月11日星期四

Best 1:1 Iphone Clone Efox MHA6 Testberichte

Das Iphone für 99 Euro! Geht nicht? Doch - als Billig-Nachbau aus China. Wir haben uns getraut, den Import per Vorabüberweisung durchzuführen. Lesen Sie unseren Erfahrungsbericht.
Das Iphone kommt am 9. November offiziell nach Deutschland. 99 Euro soll es kosten, die kleine Variante mit 4 GByte Speicher für Filme und Musik. Mit T-Mobile-Vertrag, versteht sich. Wer 8 GByte speichern möchte, muss einen Hunderter drauflegen.
Das muss doch billiger gehen, denken wir uns, und beginnen mit unserer Recherche. Und, in der Tat, wir werden fündig. Bei Ebay verkaufen diverse Händler ein Handy, das dem Iphone zum Verwechseln ähnlich sieht, unter dem Namen MHA6. Von Iphone ist in der Auktion freilich nichts zu lesen, in Foren aber wird der Vergleich deutlich gezogen.
Vorauskasse, versteht sich. Wer sich unsicher ist, hat zumindest auf den ersten Blick recht: Nachnahme schließt der Verkäufer aus, Rücknahme und Garantie laufen über Asien, Porto zahlt der Käufer - auch wenn das Gerät defekt sein sollte. Und der Gerichtsstandort ist, natürlich, China.
Immerhin: Auch Paypal wäre möglich. Dort hat man als Käufer zumindest einen gewissen Schutz. Kommt das Paket nicht an oder weicht das Produkt stark von der Beschreibung ab, erstattet der Finanzdienstleister den Betrag.
Wir entscheiden uns für die klassische Überweisung. Direkt nach der Auktion erhalten wir eine Bankverbindung - überraschenderweise aus Deutschland. Insgesamt neun Tage später bringt der UPS-Bote ein in ordentlich Folie verpacktes Paket aus China. Die erste Überraschung, denn einige Kollegen haben schon gelästert: "Das kommt sowieso nicht an". Vom Zoll haben wir bislang nichts gehört.
Auspacken und Einschalten
Das Paket ist wirklich ordentlich verpackt. Unter der Folie befindet sich eine weitere Umverpackung aus braunem Karton. Darin wartet die nächste Überraschung auf uns: Ein glänzend-schwarzer Karton mit großen Bluetooth-Logo, diversen chinesischen Schriftzeichen, einem Foto vom P168 und: das Apple-Logo mit Iphone-Schriftzug. Die Rückseite sieht nicht anders aus, insgesamt drei angebissene Äpfel zieren die Produktfotos, dazu der Spruch "Apple, the future is here".
Der Karton ist erstaunlich hochwertig. Magnete halten ihn zusammen, er ist zum Aufklappen gedacht und nicht zum Aufreißen. Im Karton riecht es chemisch-streng. Im Inneren befindet sich eine ordentliche Ladung Hardware, sauber in Luftpolsterfolie verpackt. Neben dem "Iphone" sehen wir zwei (!) Akkus - beim Apple-Original kann man den Akku nicht mal selber tauschen. Außerdem gibt es ein externes Steckerladegerät, das einen Akku aufnimmt. Über die integrierte USB-Buchse kann man das Handy anschließen; das Kabel ist dabei. Auch eine Bedienungsanleitung sowie ein Kabelheadset befinden sich im Lieferumfang.
Sehen wir uns also das eigentliche Telefon an. Es sieht auf den ersten Blick tatsächlich aus wie das Iphone - mit gleich großem, 3,5-Zoll-Touchscreen, schwarzem Gehäuse und chromglänzender Umrandung. Das Handy selbst hat scheinbar verschiedene Bezeichnungen. Auf der Rückseite prangt ein großes Apple-Logo, darunter steht prominent "iPhone". Auf den Seriennummer-Etiketten steht "iFOE", außerdem taucht regelmäßig - auf Gerät, Akku und Seriennummer - der wohl am ehesten offizielle Name "MHA6" auf.
Ganz so billig wie befürchtet wirkt es nicht. Ohne Akku wiegt es immerhin 101 Gramm, mit kommt es auf 122. Dennoch fühlt man klar: Hier kommt kein echtes Glas zum Einsatz, geschweige denn Metall oder hochwertiger Kunststoff. Das ist billiges Plastik. Ein Kollege fragt: "Ist das ein Scherzartikel?"
Wir laden also den Akku auf, setzen eine von zwei möglichen SIM-Karten ein und schalten das China-Iphone an. Die nächste Überraschung: Es funktioniert. Das Display erwacht und präsentiert - genau, das Apple-Logo, den Iphone-Schriftzug sowie das Bluetooth-Logo. Okay, die Auflösung ist grausig, der Blickwinkel ebenso. Aber immerhin.
Das erste Mal haben wir jetzt mit dem Menü zu tun. Es ist tatsächlich, wie bei Ebay versprochen, deutsch: "Tragen Sie PIN ein. Versuche Bleiben: 3". Über das Touchscreen-Display tippen wir die vier Ziffern ein und bestätigen mit "Zustimmu". Ein Smiley verrät: "Kode angenommen", dann erscheint das von Apple bekannte Hintergrundbild mit den orangenen Clownfischchen. Die Bedienung erfolgt größtenteils per Touchscreen (und Stift), es gibt beim Nachbau aber deutlich mehr Tasten als bei Apples Original: acht an der Zahl, plus Vier-Wege-Steuerkreuz. Die schönen Fingergesten funktionieren natürlich nicht. Weitere Informationen werden wir uns aufhalten:   handy billig kaufen  lonpad a97

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